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Das Erstellen der Wände im Dachgeschoß.

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Auf der fertigen Decke werden nun die gleichen Arbeitsschritte wie beim Erdgeschoß ausgeführt, d.h. alle Wände markiert, das Material strukturiert platziert, die Ecksteine höhengleich gesetzt und ausgerichtet und die Schichten nach und nach gemauert.

Ebenfalls sind hier Öffnungsaussparungen und die dafür erforderlichen Sturzauflager sowie Anschlüsse der Innenwände (welche später gemauert werden) zu berücksichtigten.

Geschoßwände markieren

Alle Geschoßwände und Stützen werden nun auf der Boden-/Deckenplatte mit Kreide oder Bleistift markiert. Die Richtlatte dient Ihnen dabei als Lineal.

Baumaterial platzieren

Das gelieferte Baumaterial wird nun auf der Boden- bzw. Deckenplatte griffbereit verteilt platziert, um einen schnellen Zugriff während der Verarbeitung zu ermöglichen.

Erste Mörtelschichtlage auftragen

Nun wird nach und nach die erste Mörtelschichtlage aus Zementmauermörtel schuppig aufgetragen, damit die Steine zum Ausrichten beweglicher sind und dementsprechend Höhenunterschiede ausgeglichen werden können.

Ecksteine setzen

Der erste Eckstein wird genau über der Eckpunktmarkierung gesetzt und mit Hilfe von Mauerwerkshammer und Wasserwaage lotrecht ausgerichtet.
Nun folgen alle weiteren Ecksteine gemäß vorstehender Arbeitsschritte wobei sich immer an der Höhenlage des ersten Ecksteins orientiert wird. Um Höhenunterschiede auszugleichen, wird mal mehr oder weniger Mörtel untergefüttert. Alle Ecksteine sind nun exakt höhengleich und waagerecht zueinander ausgerichtet.

Richtschnüre spannen

Nun werden Schnüre von Ecke zu Ecke gespannt. In allen weiteren Schichten werden die Schnüre mit einem Nagel an den Ecksteinen fixiert.

Erste Steinreihe im Mörtelbett setzen

Die erste Steinreihe wird entlang der Richtschnur ebenfalls ins Mörtelbett gesetzt sowie höhengleich und lotrecht mit Richtlatte und Wasserwaage ausgerichtet.

Zweite Steinreihe anlegen

Begonnen wird wieder mit einem Eckstein, der ab dieser Schicht in Dünnbettmörtel gesetzt wird. Setzen Sie alle Ecksteine versetzt zu der ersten Steinreihe, damit keine durchgehenden Fugen entstehen können.
Auch Anschlussbereiche der Innenwände werden in jeder Schicht mit je zwei Flachstahlanker versehen.

Richtschnüre spannen

Nun werden Schnüre von Ecke zu Ecke gespannt. In allen weiteren Schichten werden die Schnüre mit einem Nagel an den Ecksteinen fixiert.

Steinreihe im Dünnbettmörtel setzen

Die zweite Steinreihe wird entlang der Richtschnur im Dünnbettmörtel im Verband (Überbindemaß beachten) gesetzt, sowie höhengleich zu den Ecksteinen und lotrecht ausgerichtet. Der letzte Reihenstein muss maßlich anpasst werden (mit Steinsäge), mit Dünnbettmörtel an 3 Seiten versehen und wird dann in die Lücke eingesetzt.

Schicht für Schicht setzen

Schicht für Schicht wird nun gem. vorhergenhender Arbeitsschritte im Verband (Überbindemaß beachten) das Geschoss hochgemauert. Dabei sind Anschlüsse für Innenwände mit Flacheisen in den Schichten einzumörteln.
Nach erreichten Öffnungshöhen gem. Bauplan sind in dieser Steinreihe Aussparrungen für die Sturzauflager zu berücksichtigen. Die Stürze werden aufgelegt und letzte Schichten darüber gemauert.

Die nicht tragenden Wände werden um ca. 10 - 20 mm gekürzt, so das keine Lasten von der Decke eingeleitet werden können.


Tipps und Hinweise

Sämtliche größere Öffnungen in der Decke (z.B. Treppenloch) absichern, sowie das umlaufende Gerüst aufstocken! Die Steinpaletten auf der Decke gleichmäßig verteilen und nicht übereinander Stapeln! Es ist Empfehlenswert erst die Mauern auf der Straßenabgewandten Seite zu errichten. Dadurch besteht noch die Möglichkeit, evtl. noch fehlendes Material auf die Decke setzen zu lassen.

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