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Die Vorbereitungen zur Dacheindeckung.

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Zur Vorbereitung der Dacheindeckung werden die Dachüberstände verschalt und dann über das gesamte Dach eine Unterspannbahn verlegt und mit einer Konterlattung fixiert. Auf diese Lattung wird abstandsgenau die Dach-/Querlattung befestigt.

Die Ortgang-Optik, bzw. die giebelseitige Ansicht wird von dem Überstandsmaß der Dachkonstruktion bestimmt und ist dementsprechend sichtbar zu verkleiden.

Verschalung am Dachüberstand

Die Verschalung bestehend aus wetterfesten Nut-/Federbrettern wird im Bereich der Dachüberstände - beginnend an den Sparrenköpfen - von oben auf die Sparren genagelt.

Unterspannbahn und Konterlattung

Nach der Verschalung wird die Unterspannbahn - ebenfalls beginnend an den Sparrenköpfen - verlegt. Die Bahnen werden quer über die gesamte Trauflänge abgerollt und mit imprignierten Holzlatten (Konterlattung) parallel auf den Sparren befestigt. Bahnenstöße werden 10cm überlappt und bei Anschlüßen an z.B. Schorsteinen oder Gauben ausgespart, an den Anschlußkanten hochgezogen und mit elstischem Klebeband fixiert.

Dach-/Querlattung

Um die ziegeltragenden Dachlatten vertikal auf die Konterlattung zu nageln, muß zuerst der Abstand und die Länge jeder Dachlatte ermittelt werden. Diese Maße errechnet sich aus Länge zwischen Sparrenkopfkante und Firstkante, abzgl. Abstandsmaß, sowie Hausbreite inkl. Dachüberstand, jeweils geteilt durch Länge und Auflagerbreite des gewünschten Dachsteins (siehe Herstellerangaben).
Zur Distanzsmessung zwischen den Traglatten, werden Abstandsschablonen hergestellt. Auch wenn diese die Verlegung der Lattung vereinfachen und beschleunigen, ist eine regelmäßige Kontrolle der Abstände notwendig!
Sind alle Maße exakt ermittelt, können Sie mit der Befestigung aller Dachlatten beginnen. Die erste Dachlatte wird bündig zur Sparrenkopfkante angelegt. Auf diese Dachlatte wird eine zweite genagelt, damit der erste Dachstein sein geneigtes Auflager beibehält. Befestigen Sie nun alle weiteren Dachlatten nach ermittelten Abständen bis zum First.

Ortgang-Optik

Die Ortgang Optik wird bestimmt durch den giebelseitigen Dachüberstand. Bei größeren Überständen wird das Bild von einem sichtbaren freiligenden Sparren (Flugsparren) bestimmt. Bei einem geringeren Dachüberstand erzielt man einen sauberen Abschluß durch seitlich angebrachte Stirnbretter.

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